Was ist Osteopathie?
Osteopathie ist eine Form der manuellen Therapie, die dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen dient. Die osteopathische Behandlung erfolgt hauptsächlich mit den Händen. Dabei wird der Körper als selbstheilendes System betrachtet, das durch gezielte manuelle Techniken unterstützt wird. Die Osteopathie zielt darauf ab, die Mobilität des Körpers zu fördern, die Durchblutung zu verbessern und die Funktionalität der inneren Organe zu optimieren.
Der Patient wird in seiner Gesamtheit betrachtet – zum einen in der Einheit von Körper, Geist und Seele und zum anderen in seiner körperlichen Einheit auf allen Ebenen. Der Fokus beschränkt sich nicht auf die Behandlung einzelner Symptome, sondern sieht immer den Menschen als Ganzes. Behandelt werden daher auch keine Krankheiten, sondern Menschen.
Bevor eine osteopathische Behandlung begonnen wird, ist es häufig ratsam, eine einhergehende schulmedizinische Diagnostik voranzustellen. Auch Befunde aus früheren medizinischen Untersuchungen sind hilfreich. Die Osteopathie ergänzt in vielen Fällen die klassische Schulmedizin, ersetzt diese aber nicht.
Vor 150 Jahren erkannte der amerikanische Arzt Dr. Andrew Taylor Still die Prinzipien der Osteopathie auf denen die moderne Osteopathie heute aufbaut.